IST-Anlagenbau GmbH

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H鋟fige Fragen
Frage: F黵 welche Anlagengr鲞e ist das WendeWolf-Verfahren besonders geeignet?
Das WendeWolf-Verfahren ist f黵 mittelgro遝 Kl鋜anlagen konzipiert.
Die von uns realisierten Projekte liegen zwischen 5.000 und 500.000 Einwohnergleichwerten mit einer Trocknungsfl鋍he von 500 bis 12'500m. Die Schlammmengen pro Jahr liegen in diesen Anlagen bei ca 400 - 32.850 Tonnen (mechanisch entw鋝sert). Das System ist modular aufgebaut, die Gr鲞e einer Einzelhalle betr鋑t 12 x 120 Meter also 1'440m. Weitere Hallen k鰊nen errichtet werden, wenn dies durch die anfallenden Schlammmengen erforderlich wird.

Frage: Was ist das Besondere am WendeWolf-Verfahren?
Wir wenden und transportieren den Schlamm mit einem drehenden Schubwender durch die Trocknungshalle. Der maschinell entw鋝serte Schlamm kann regelm溥ig an einer Stirnseite angeliefert und bei erreichtem Trocknungsgrad an der gegen黚erliegenden Stirnseite abgeholt werden. Die Halle dient gleichzeitig als Lagerplatz des Trockengutes und braucht weder vom Personal betreten noch mit einem Radlader befahren zu werden.

Frage: Welche Schl鋗me k鰊nen mit dem WendeWolf-Verfahren behandelt werden?
Wir ben鰐igen maschinell entw鋝serten Schlamm. Am einfachsten zu behandeln sind Schl鋗me mit einem TS-Gehalt gr鲞er als 20%, aber wir haben auch Anlagen in denen wir Schl鋗me mit TS-Gehalt um 15% erfolgreich trocknen. Mit dem WendeWolf-Verfahren k鰊nen auch Schl鋗me in der sogenannten Leimphase bearbeitet werden. Dazu sind patentierte Schaufeln und Messer entwickelt worden.

Frage: Wie sieht es mit Geruchs-Emissionen aus?
Die Geruchs-Emissionen des angelieferten Schlamms m黶sen wir als gegeben hinnehmen. Da wir ganzfl鋍hig wenden und bel黤ten, verliert sich dieser Geruch sehr schnell, und die aeroben Bakterien lassen den Schlamm 鋒nlich wie erdigen Kompost riechen. Solange die o.e. Randbedingungen seitens des Kl鋜anlagenbetreibers eingehalten werden, garantieren wir, dass keinerlei zus鋞zliche Geruchsbelastungen w鋒rend der Trocknungszeit entstehen. Das gilt auch f黵 eine Lagerungsperiode von mehreren Monaten.

Frage: Wie lange dauert die Trocknung?
Da pro m Grundfl鋍he nur eine begrenzte Wassermenge verdunsten kann, ist die Verweildauer eine Funktion der Sch黷th鰄e und des Wetters. Im Sommer kann die Trocknung bei 10 cm Sch黷th鰄e beispielsweise in einer Woche abgeschlossen sein. Im Winter wird nur eine Teiltrocknung erreicht.
Mit Hilfe eines detaillierten Simulationsprogramms und den 鰎tlichen Wetterdaten berechnen wir den monatlichen Wasseraustrag und die dann zu erreichenden Trocknungsgrade.

Frage: Welche Trocknungsgrade k鰊nen erreicht werden?
Der erzielbare Trocknungsgrad ist ausschlie遧ich eine Funktion der Zeit. Wir erreichen bei gen黦end langer Aufenthaltszeit im Sommer Trocknungsgrade um 90%. Auch im Winter wird in den Trocknungshallen Wasser verdunstet, aber der spezifische Wasserentzug je m Grundfl鋍he ist dann verst鋘dlicherweise kleiner als im Sommer.

Frage: Welche Endtrocknungsgrade sind sinnvollerweise anzustreben ?
Die Verdunstungsgeschwindigkeit nimmt ab, sobald ein Trocknungsgrad von etwa 65% TS erreicht wird.  Wird nur nach Gewicht abgerechnet, lohnt sich eine Trocknung 黚er etwa 65% TS in der Regel nicht mehr.
Beispiel: Aufgabe des Filterkuchens in den Trockner mit 25% TS. Pro Tonne sind 750 kg Wasser und 250 kg Feststoff enthalten. Wird auf 65% getrocknet betr鋑t die restliche Menge noch 250/0,65 = 384 kg, davon 250 kg Feststoff und 134 kg Wasser. Von dem urspr黱glichen Wassergehalt von 750 kg sind also 616 kg oder 82% schon verdunstet. Wird gew黱scht, auf 85% zu trocknen, betr鋑t die Restmenge noch 250/0,85 = 294 kg, davon 44 kg Wasser.
Gr鲞ere Kl鋜anlagen wie die ARA Glarnerland, Veszpr閙 und Rzesz體 betreiben deshalb ihre Trocknungsanlage im gleichm鋝sigen Durchlaufbetrieb, haben aber mit dem Entsorger einen Abnahmevertrag abgeschlossen, der unterschiedliche Trocknungsgrade erm鰃licht.

Frage: Wieviel Platz wird ben鰐igt?
Mit den notwendigen Zu- und Abfahrtswegen sollten ca. 1,5 m pro Tonne angelieferten Schlamms vorgesehen werden. Wir dimensionieren einerseits nach dem angelieferten TS-Gehalt und dem gew黱schten Trocknungsgrad und andererseits nach dem Stapelvolumen zwischen den m鰃lichen Ausbringzeiten.

Frage: Optimierung durch Zusatzheizung.
In unseren Anlagen haben wir drei verschiedene Zusatzheizungen in der Anwendung:
- Bodenheizung in der ARA Glarnerland, KA Murnau, KA Ilawa und Myszkow
- Luftheizung in den Kl鋜anlagen Sargans, Veszpr閙, Rzesz體, Miltenberg, Weil am Rhein und Riedlingen
- Infrarotstrahler (Dunkelstrahler) in der Kl鋜anlage Vils
Als W鋜mequellen dient die Abw鋜me der Gasmotoren und ein W鋜mezugewinn aus einer W鋜mepumpenanlage. Die Infrarotstrahler verwenden 躡erschussgas aus dem Faulturm, welches ansonsten abgefackelt werden m黶ste.


Frage: Wie sieht die Kostenseite aus?
Die Investitionskosten teilen sich in Tiefbauarbeiten, Hallenkonstruktion und Maschinentechnik zu etwa gleichen Teilen auf. Pro Jahrestonne Filterkuchen schwanken die Investitionskosten zwischen 400,- und 500,- /t.
Die Betriebskosten sind Dank des extrem niedrigen elektrischen Stromverbrauchs, etwa 10-30 kWh pro Tonne Wasserentzug, 鋟遝rst gering. Die einfache Bedienung und der automatische Verfahrensablauf ben鰐igen einen geringen Personalaufwand. Wir rechnen pro Halle und Arbeitstag 0,5 h, darin sind die 黚lichen Wartungsarbeiten enthalten.
Zu Buche schlagen die Finanzierungskosten, die je nach Zusch黶sen, Zinsen von Bankdarlehen unterschiedlich ausfallen k鰊nen.
Legt man der Kostenberechnung die VDI Richtlinie 2067 zu Grunde, so erh鋖t man f黵 einen reinen Solartrockner mit 1.200 m Grundfl鋍he, entsprechend etwa  pro Tonne Wasserentzug ca. 15,- f黵 die Betriebskosten und ca.  50,- f黵 die Annuit鋞en. Liegen die Entsorgungskosten 黚er 65,- /t lohnt sich eine solare Schlammtrocknung.
Durch evtl. Landeszusch黶se oder/und die Ausnutzung von Abw鋜me k鰊nen diese Kosten gesenkt werden.

Frage: Ist eine Genehmigung erforderlich?
Die Genehmingung erfolgt nach Wasserrecht als Verfahren zur Schlammentw鋝serung und wird auch in eine eventuelle Bezuschussung aufgenommen (z. B. in Baden-W黵ttemberg).